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Oliven
sind meine Leidenschaft. Hier finden Sie Pflanzen aus Italien, Spanien,
aber auch aus Griechenland und manchmal sogar aus Frankreich. Diese
uralte Olive stammt aus den Pyrenäen. Ist seit etwa sieben Jahren in
Bayern und versteht schon ein wenig Deutsch. Hatte offensichtlich mal
mit einer italienischen Olive Streit und ließ danach alle Blätter
fallen. Keine Ahnung, woran es lag. Aber mit viel Geduld und ein paar
Tricks, wird auch diese Pflanzenpersönlikchkeit wieder in vollem Glanz
erstrahlen. |
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Baumtomaten.
Tamarillo oder Tomato de arbol. Diese augenfälligen Südamerikaner
bevölkern meine Glashäuser mittlerweile wie peruanische Panflöten
Kombos deutsche Fußgängerzonen. Eine schnellwüchsige Pflanze, die
Tamarillo. Und wenn sie mal zu vorlaut in einem Anflug von Größenwahn
in den Himmel wachsen will, dann stutzt man ihr einfach die Flügel.
Schneidet ihre langen Triebe ab uns sie beginnt ohne zu Murren von
Neuem zu wachsen. So sind sie eben, die Südamerikaner. Ungesütm und
leidensfähig. |
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Kapernsträucher.
Überlebenskünstler im Süden. Dort setzen sie sich in schwindelnden
Höhen in Mauerritzen fest und wachsen fast wie zum Trotz was das Zeug
hält. Kapern haben eine wunderschön anzusehende Blüte. Man kann die
Kapern als Gewürz aber eben auch als Zierpflanze genießen. Kapern sind
als Topfpflanze bei uns noch nicht bekannt. Das ist schade und wird
sich hoffentlich bald ändern. Denn die Pflege ist denkbar einfach. Nur
das Wetter sollte mitspielen. |
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Citrus
Gewächse. Die Sensation in unserem Pflanzenzirkus. Blühen, duften,
fruchten, wachsen. Da ist einfach alles dabei. Egal ob Mandarine,
Orange, Zitrone, Kumquat, Limone oder Calamondin. Leider wissen die
Pflanzen um ihre Schönheit. Und wie es so ist bei etwas eingebildeten
Lebewesen, so sind auch die Citrus Gewächse etwas kapriziös. Trotzdem
sollten Sie die hier vertretene geballte Kraft des Südens erleben. |
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Gewürzpflanzen
wie Rosmarin, Salbei, Minze, Zitronenverbene oder auch Lavendel wachsen
in unserer Gärtnerei zu stattlichen Pflanzen heran. Leben ständig in
Gefahr, komplett abgeschnitten zu werden. Sie brauchen deshalb all
unsere Zuwendung und seelischen Beistand in Zeiten wo der
Pflanzenverkauf ansteht. Unser Tipp: Sagen Sie in Gegenwart einer
Gewürzpflanze nie, wie gut sie duftet. Das kann schon Angstzustände in
dem Gewächs auslösen und das Wachstum kann nachhaltig darunter leiden. |
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Feijoa.
Eine Pflanze, die aus Uruguay stammt und über Italien zu uns gestoßen
ist. Nein, nicht als Bootsflüchtling. Ganz normal. Stecklingsvermehrt.
Eine unglaublich attraktive Pflanze. Auffällig das silbergrüne Laub.
Wunderschön die rotweißen Blüten. Nicht zu vergessen, die silber grünen
Früchte mit ihrem mehlig säuerlichen Aroma. Da ist wirklich alles
dabei. Und kein Schwein kennt sie bei uns. Somit droht der Feijoa die
Vereinsamung. Wir nehmen uns dieser wunderschönen Gattung an und werden
uns für ihre Popularität einsetzen. |
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Hedychium
gardnerianum. Der Name ist komplizierter als die Pflanze. Ein
wahnsinnig attaktives und doch so zurückhaltendes Gewächs. Könnte
demnach aus Skandinavien stammen. Kommt aber wie so viele
Ingwergewächse aus Asien. Und dort aus dem Osthimalaya Gebiet. Bringt
den Sommer über wunderschöne, duftende gelbe Blütenrispen zum
Vorschein.
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Scheinpfeffer.
Der Baum, dessen Früchte man in den Gewürzregalen als rosa Pfeffer
angeboten bekommt. Seine zarten Blütenrispen, seine rosa leuchtenden
Beeren und sein feines Laub mit dem pfeffrigen Aroma machen die Pflanze
zu einer unglaublich attraktiven und dennoch unkomplizierten
Kübelpflanze. Aber auch dieses Gewächs ist unter deutschen
Pflanzenfreunden noch sehr unbekannt. Deshalb sind wir auch hier
missionarisch tätig. |
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Citrus
medica "Buddhas Hand". Der Duft der Blüten ist betörend. Das Grün
der Blätter glänzend und schön. Der Wuchs der Pflanze ist Kräftig. Man
kann sich sofort in diese Citrus Pflanze verlieben. Und dann Das!! Die
Frucht sieht aus, als wäre sie durch einen Eierschneider gewachsen.
Manche mögen eine Hand erkennen. Ein wenig gruselig ist das schon, was
die Arme da mit sich rumschleppt. Die Pflanze jedoch sieht sich anders.
Richtig stolz präsentiert sie ihre Früchte und sie weiß genau, dass sie
damit jeden schnöseligen, eingebildeten Blütenbaumschönling aus dem
Rennen wirft. Alle Achtung! Das nennen wir Selbstbewusst.
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