Unsere Überwinterungsgäste faulenzen
was das Zeug hält!
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Nun
geht es auch bei unseren Pflanzen sehr menschlich zu. Dort wo es schön
zu sein scheint, wird es schnell mal eng. Aber unsere Gäste sind sehr
komunikativ, werden gut umsorgt und bewirtet. Somit handelt es sich
hier nicht wie man vielleicht denken könnte um eine beängstigende Enge.
Vielmehr fördert dies die Unterhaltung der Pflanzen, die bei dieser
Gelegenheit alle ihre Sommergeschichten zum Besten geben.
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Viele
Pflanzen finden es etwas befremdlich, dass sie nach ihrer Ankunft
erstmal geschoren wurden wie gewöhnliche Schafe. Das war aber nur der
Auftakt zu einer pflanzlichen Maniküre, die sich über den ganzen Winter
ziehen wird. Oh das wird noch viel gutes Zureden und viele
Einzelgespräche mit den Gewächsen geben müssen.
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Auch
unsere Gäste mit Übergröße kommen nicht zu kurz. Extra hohe
Gemeinschaftsräume stehen diesen kleinen Riesen zum alltäglichen
Nichtstun und relaxen zur Verfügung.
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Pflanzenarten rotten sich Clanartig zusammen. Vergleichbar in etwa mit
den Münchner Gardaseeurlaubern auf den Campingplätzen um Lazise. |
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kaum lässt sich mal kurz die Wintersonne blicken, schon schreit alles
nach Sonnenöl! Oje, und diese Pflanzen waren ursprünglich mal im Süden
heimisch. Wir tun unser Bestes um sie wieder an sonnige Verhältnisse zu
gewöhnen. Für ganz zimperliche Gestalten haben wir auch schnuckelige
Schattenplätze. Nur Sonnenöl für Pflanzen führen wir definitiv nicht.
Wir wundern uns, wo die diesen Schmarrn herhaben. |